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Blaulicht Leipzig via FB meldet:



25 May 2019 | 5:00 am

Tatverdächtiger nach Diebstählen in Krankenhäusern ermittelt

Die Leipziger Polizei hat nach mehreren Diebstählen in Leipziger Krankenhäusern einen einschlägig vorbestraften 43–jährigen Mann ermittelt. Dieser ist dringend tatverdächtig, nach seiner letzten Haftentlassung Ende Januar erneut in Leipziger Krankenhäusern zwischen Februar 2019 und April 2019 in einem Fall Patienten bestohlen und in einem weiteren Fall den Spind einer Studentin aufgebrochen und dort jeweils Wertgegenstände entwendet zu haben. Mit der von einer Patientin entwendeten EC-Karte hob er sodann an Geldautomaten insgesamt einen mittleren vierstelligen Betrag ab. Weiterhin wurde eine weitere Diebstahlshandlung zum Nachteil eines Patienten in einem Krankenhaus bekannt, die der Beschuldigte im Jahr 2018 zwischen zwei Gefängnisaufenthalten begangen haben soll.

Der Beschuldigte war zuletzt zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 2 Jahren und 10 Monaten wegen gewerbsmäßigen Diebstahls und gewerbsmäßigen Computerbetrugs im Zusammenhang mit einschlägigen Straftaten des Diebstahls in Krankenhäusern und des nachfolgenden Einsatzes entwendeter EC-Karten an Geldautomaten verurteilt worden. Diese hat er letztlich voll verbüßt.

Im Ergebnis intensiver Ermittlungen der Polizei konnte der 43-Jährige nunmehr wieder als Beschuldigter ermittelt werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde durch den zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig am 17.05.2019 gegen den betäubungsmittelabhängigen Beschuldigten ein Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschluss sowie ein Haftbefehl mit dem Haftgrund der Wiederholungsgefahr erlassen.

Die Wohnung des Beschuldigten wurde durchsucht. In der Wohnung fanden die Beamten Gegenstände, die Diebstahlshandlungen zugeordnet werden konnten. Zudem wurden Betäubungsmittel und Utensilien, die zum Konsum dienen, sichergestellt.

Der 43-Jährige wurde festgenommen. Durch die Ermittlungsrichterin wurde ihm der Haftbefehl verkündet und der Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen dauern an. (Oberstaatsanwalt Schulz/Ber)



Quelle


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